Geräte – der Schlüssel zum Glück!
Oberstes Gebot: Nicht an der falschen Stelle sparen!
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Die Lackierarbeiten der Playmobil-Teile erfordern schon eine gewisse Kompressor-Leistung. Daher sollte man keinesfalls ein Billig-Airbrush-Set kaufen. Das wäre rausgeschmissenes Geld. Der Kompressor für Düsengrößen bis wenigstens 0,5 mm geeignet sein. Auch eine geringe Lautstärke ist wichtig, sonst nervt es beim Arbeiten. Mein Komporessor ist ölfrei, das ist wohl für Anfänger das Beste.
Die Airbrush-Pistole sollte ebenfalls keine billige Lackierpistole sondern ein hochwertiges Gerät sowohl bezüglich der Leistung als auch des Materials. Meine Pistole ist z.B. auch für Nickel-Allergiker geeignet. Die Funktion „Double Action“ bedeutet, dass man erst drücken (Luft strömt aus) und dann den Hebel nach hinten ziehen (Farbe kommt) muss. Ebenso wichtig ist die Farbmengenregulierung. Ohne diese Funktion könnte ich nicht arbeiten. Man kann nämlich hinten an der Pistole drehen, so dass beim vollen Durchdrücken nur so viel Farbe kommt, wie man gerade braucht.
Für eine Erstaustattung muss man schon mit ca. 400-500 Euro rechnen. Wenn man aber viel machen will, lohnt es sich wirklich.
Meine Airbrush-Geräte:
- Kompressor SparMax TC 620 X2
- Spiral Anschlussschlauch mit Minischnellkupplung
- Clean-Pott zum Reinigen und Ausblasen der Pistole
- Airbrushhalter brauche ich persönlich nicht, weil der Clean-Pott selbst ja schon einen Pistolenhalter oben drauf hat.
- Pistole: Harder & Steenbeck Evolution Silverline 2in1 Set (0,2mm und 0,4mm Düse), Double Action-Pistole mit Farbmengenregulierung
- Zusatz-Düsenset: 0,5 mm Düse
- Drehteller (den will man nicht mehr missen)
- Reinigungsbürsten-Set (H&S-Bürsten verschiedener Größen)
- Reiniger (Hansa Reiniger (blau) hat sich sehr bewährt)
- Flasche (Leerflasche von Pro Color) mit destilliertem Wasser
- Behälter zur Aufbewahrung der zerlegten und gereinigten Pistole

Pinsel und Zubehör:
- Borstenpinsel
- Echthaarpinsel in verschiedenen Stärken
- Pinselreiniger (für lösemittelhaltige Farben)
- Atemschutzmaske (für Arbeit mit lösemittelhaltigen Farben Pflicht, ansonsten aber auch sehr zu empfehlen)
Geräte zur mechanischen Bearbeitung/Veränderung von Bauteilen:
- Laubsäge
- Eisenfeile
- Schleifstein (grob/fein)
- Teppichmesser/ Cutter
Sonstiges Zubehör:
- hauchdünne Nähnadeln zum Reinigen der Düse (es gibt auch spezielle Nadeln, aber so geht es ganz prima)
- Scheren jeglicher Art
- Pinzetten jeglicher Art
- Eisenlineal
- Patchworklineal
- Rollschneider
- Wattestäbchen zum Reinigen der Pistole und für diverse Ausbesserungsarbeiten
- Zewa-Rolle
- Einmal-Handschuhe (dann kann man mal beim Brushen was in der Hand halten)
- Plastik-Becher (ich nehme leere Kinderjoghurtbecher)
- Abklebeband für Airbrush
- Doppelklebeband (Fixierung von Bodenbelägen)
Arbeitsplatz:
Der Arbeitsplatz sollte möglichst am Fenster sein, um ihn gut belüften zu können. Eine Absauganlage braucht man nur, wenn man mit lösehaltigen Farben brusht, was ich persönlich nicht mache. Ich habe mir auf einen alten Computertisch ein Reststück einer Küchen-Arbeitsplatte gelegt und an zwei Seiten (hinten und rechts, wo der Kompressor steht) zwei durchsichtige Acrylplatten als Schutz befestigt. Damit vermeidet man, dass Sprühnebel nach hinten und in Richtung Kompressor gelangt. Mittlerweile habe ich auch links einen Acrylglas-Schutz. Wenn man abends arbeitet, ist eine gute Beleuchtung von der Seite unerlässlich, denn das korrekte Arbeiten mit Beschattung ist nicht möglich.

UPDATE: Inzwischen habe ich mir nun doch eine Absauganlage gekauft. Der Sprühnebel hat sich nach und nach leider auf die Möbel gelegt und nun wird alles relativ gut abgesaugt. Der Nachteil: Leider scheint das Tageslicht nicht mehr so toll auf die Arbeitsfläche.
Und dann kann es auch schon losgehen mit den ersten Übungen!